Einsatzübung mit erschwerten Situationen in Moorhusen Drucken
Geschrieben von: Anke Cornelius & Sven Janssen   

Am Montagabend bemerkte ein Passant am Rüsterweg in Moorhusen eine starke Rauchentwicklung an einem älteren Gebäude. Dichter Qualm drang aus Fenstern und unter den Dachziegeln daher.
Kinderschreie waren lautstark zu vernehmen.
Unverzüglich setzte dieser Passant einen Notruf über die 112 ab.
Die Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Oldeborg und Victorbur wurden an ihrem Dienstabend über Funk zu einem Gebäudebrand mit vermissten Personen alarmiert.
Gott sei Dank handelte es sich hier um eine Übung.

Alle drei Wehren trafen innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle ein. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz rüsteten sich aus um die vermissten Personen aus dem verqualmten Gebäude zu retten. Gleichzeitig wurde eine rund 300m lange Wasserversorgung aus dem nahegelegenen Ringkanal aufgebaut. Totale Nullsicht durch eingesetzten Kunstnebel erschwerte die Rettungsmaßnahmen. Da das Übungsobjekt abgerissen wird konnte im Innenangriff unter anderem die Öffnung von verschlossenen Türen geübt werden.
Das Retten eines Kindes aus dem Dachgeschoss durch abseilen forderte die Einsatzkräfte nochmals um das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Das Übungsszenario stellte zu dem Zeitpunkt bereits ein abgebranntes Treppenhaus da, wodurch die Einsatzkräfte keine andere Rettungsmaßnahme anwenden konnten. Das Abseilen ist jedoch eine der letzten Varianten, welche die Feuerwehr im Notfall einsetzt.

Der Übungsleiter hat in dieser Einsatzübung bewusst viele Extremsituationen eingebaut, die jedoch regelmäßig geprobt werden müssen, um diese unter gewissen Stressfaktoren effektiv einsetzen zu können.




Eingesetzt
Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen
Feuerwehr Oldeborg
Feuerwehr Victorbur

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Mittwoch, 23. Mai 2018

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