Freitag der 13te naht – Ein Tag der Leben retten kann Drucken
Geschrieben von: Manuel Goldenstein & Günter Buss   

Oft genervt von dem schrecklich schrillen Ton, obwohl nur mal wieder die Batterie ausgetauscht werden muss. So geht es wohl vielen, wenn es um den Ton des Rauchmelders geht, wenn die Spannung der Batterie nachlässt. Doch in Wirklichkeit sind wir doch froh darüber alle einen Rauchmelder zu haben. Wirklich alle?

Das Forum Brandrauchprävention e.V. führt jährlich an einem „Freitag den 13ten“ eine Kampagne zur Prävention mit dem Titel „Tag des Rauchmelders“ durch. Dieses wird durch die Feuerwehren unterstützt und ist eine gern gesehene Aktion.

Seit dem 31.12.2015, sind Rauchmelder in allen Wohnungen und Häusern in Niedersachsen verpflichtend. Die Rauchmelder sind in Schlafräumen und Fluren, so wie in allen Räumen anzubringen, die als Fluchtweg gelten. Die Anbringung der Rauchmelder ist für den Besitzer der Wohnung, bzw. des Hauses ein unabdingbares Muss.

Der Kreisfeuerwehrverband Aurich e.V. rät dringend Rauchmelder nachzurüsten, wenn diese nicht vorhanden sind. Außerdem ist eine regelmäßige Wartung wichtig. Die Rauchmelder sollten nach Herstellerangaben regelmäßig geprüft und gereinigt werden. Mindestes jedoch einmal im Jahr. Sollten Rauchmelder durch Insekten oder Staub verstopft sein, oder gar keine Batterie beinhalten, so können sie im Falle eines Brandes kein Signal geben und somit auch kein Leben retten.

Ausgerechnet am Freitag, den 13. April 2018, ist „Tag des Rauchmelders“. Nicht ganz ohne Hintergrund, denn ohne Rauchmelder würde die Todeszahl der Brandtoten sicherlich noch viel höher liegen, als es momentan der Fall ist. Jährlich sterben geschätzt durchschnittlich 400 Menschen in Deutschland durch Rauchgasvergiftungen. Dieses sind Unglücksfälle, die Keiner erleben möchte. Daher das mystisch auffällige Datum.

Sind Rauchmelder richtig angebracht und immer funktionsfähig, kann die Zahl der Todesopfer drastisch gesenkt werden. Leider wissen trotz der bundesweiten Rauchmelderpflicht immer noch viele Menschen nicht was ein Rauchmelder bewirkt, wo die Rauchmelder im Haus angebracht werden müssen und wie sie funktionieren. Eine erschreckende Erkenntnis, die wohl viele Feuerwehrmänner durch schreckliche Erlebnisse in ihrem ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrdienst bestätigen können, auch im Kreisfeuerwehrverband Aurich.

Vor allem im Schlaf versterben Menschen bei Bränden, da sie den todbringenden Qualm nicht bemerken. Der Körper reagiert im Schlaf nicht alarmierend auf die giftigen Gase, die bereits nach wenigen Sekunden den Körperkreislauf zum Stillstand bringen können. „Rauchmelder retten Leben“, so der Slogan des eingetragenen Vereins „Forum Brandrauchprävention“. Mit einer aufwendigen Werbung und einer umfangreicher Internetpräsents, versucht der Verein aufzuklären und somit Menschenleben zu retten. Unterstützt wird der Verein dabei durch den Deutschen Feuerwehrverband e.V., Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) e.V., Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks Zentralinnungsverband, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., ZVEI - Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. und dem Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) e.V.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.rauchmelder-lebensretter.de/

 
Montag, 23. April 2018

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