Szenario: Alarmübung statt Frühstück Drucken
Geschrieben von: Gemeindefeuerwehr Krummhörn   

Am frühen Samstagmorgen wurden die Feuerwehren Eilsum-Grimersum und Greetsiel gegen 07:30 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in die Ziegeleistraße in Eilsum alarmiert. Dort fanden die Einsatzkräfte brennende Tonnen vor, welche einen Fahrzeugbrand simulierten. Der "Brandstifter" flüchtete und musste durch die Einsatzkräfte aufgefunden und betreut werden.

Kurze Zeit später meldete sich die Eigentümerin beim Einsatzleiter. Zwei Personen seien ins Archiv geschickt worden, um Akten zu holen. Dort sei es zu einem Brand gekommen, seitdem habe man nichts mehr von den Personen gehört. Umgehend setzte man Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung ein. Gleichzeitig ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen. Somit wurden die Feuerwehr Jennelt-Uttum, der in Pewsum stationierte Einsatzleitwagen 1, der in Norden stationierte Einsatzleitwagen 2 sowie das DRK Krummhörn mit dem Stichwort "Feuer Betriebsgebäude mit Menschenleben in Gefahr" nachalarmiert.

Der Einsatzleitwagen 1 übernahm nach dem Eintreffen die Koordination des Funkverkehrs und diente als Anlaufstelle für eine erste Besprechung der Gruppenführer. Einsatzabschnitte wurden gegründet und Abschnittsleiter zur Koordination eingesetzt.

Die Einsatzkräfte bauten eine Riegelstellung auf, um ein Übergreifen des Brandes auf andere Gebäude zu verhindern. Zwei weitere Personen versuchten derweil in Panik, ihre Pferde zu retten und zogen sich dabei Verletzungen zu. Die Personen wurden durch die Einsatzkräfte von einer Wiese gerettet und von den Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes behandelt. Die Feuerwehr Jennelt-Uttum baute das Schnelleinsatzzelt auf.

Nach dem  Eintreffen des Einsatzleitwagens 2 aus Norden zogen die Einsatzkräfte des ELW1 aus Pewsum-Woltzeten in diesen um, um die Norder Kräfte zu unterstützen. Beide Besatzungen der Einsatzleitwagen arbeiteten Hand in Hand. Im Einsatzleitwagen 2 fand nach dem Übungsende die Abschlussbesprechung der Gruppenführer und Abschnittsleiter statt.

Nach rund zwei Stunden konnten die  72 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes, die mit 12 Fahrzeugen angerückt waren, die Einsatzübung beenden. Ein großer Dank gilt dem Pferdesportverein für die Übungsmöglichkeiten sowie den Darstellern.


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Freitag, 24. November 2017

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