Zwei Brandmeldeanlagen und einmal großes Glück Drucken
Geschrieben von: Thomas Weege + Oliver Prigge Fotos Thomas Weege   

In der Nacht zum Sonnabend meldete die Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes in der Stellmacherstraße Alarm. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Norden rückten zum Objekt aus. Bei der Kontrolle konnte kein Grund für die Auslösung festgestellt werden. Nach einer halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Ungefähr eine Stunde nach der ersten Alarmierung meldete die automatische Brandmeldeanlage erneut ein Feuer. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten erneut aus. Auch diesmal konnte bei einer Kontrolle kein Grund festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde an einen Verantwortlichen des Betriebes übergeben, welcher sich umgehend um eine Lösung kümmern wollte. Dieser Einsatz wurde parallel zum Einsatz „Rauchmelder verhindert Schlimmeres“ abgearbeitet:

Großes Glück hatte in der Nacht zu Samstag ein Bewohner eines Mehrparteienhauses in Norden. Er hatte sich eine Mahlzeit in einer Bratpfanne zubereitet und war dabei eingeschlafen. Weitere Bewohner des Hauses waren gegen 2.15 Uhr von dem Alarmton eines Rauchmelders geweckt worden.

Der Mann in dessen Wohnung das Warngerät anschlug, schlief dagegen tief und fest weiter. Die Nachbarn rochen den markanten Brandgeruch und wählten den Notruf. Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr Norden rückten darauf in die Straße Im Spiet aus. Den ersteintreffenden Polizisten gelang mit lauten Klopfen und Klingeln den Mann zu wecken.

Die Beamten schalteten den Herd ab und führten den Mann ins Freie. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Durch die frühzeitige Entdeckung des Entstehungsbrandes durch den Rauchmelder, brauchte die Feuerwehr die verqualmte Wohnung nur noch mit einem Überdrucklüfter entrauchen. Gegen 03.00 Uhr Uhr war der Einsatz beendet.

Eingesetzt:
Feuerwehr Norden


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Dienstag, 12. Dezember 2017

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