Vier offizielle Übergaben durch den Bürgermeister an die Feuerwehr Wiesmoor Drucken
Geschrieben von: Sammy Fotos: Kerstin Niemeyer   

Vier offizielle Übergaben an eine Feuerwehr kann ein Bürgermeister wohl eher selten vornehmen. Am letzten Freitag konnte Wiesmoors Bürgermeister Fridrich Völler dieses aber tun und symbolisch die entsprechenden Schlüssel übergeben.

Ein fabrikneues Löschgruppenfahrzeug LF 10, ein Unimog, eine Feldküche und der Anbau der Fahrzeughalle konnten übernommen bzw. eingeweiht werden. Nachdem Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff eine große Schar von Feuerwehrleuten und Gästen begrüßt hatte, gab Bürgermeister Völler einen Überblick über die vier Objekte.

Das Löschgruppenfahrzeug LF 10 ersetzt ein 34 Jahre altes Einsatzfahrzeug. Es wurde von der Firma Magirus in Ulm auf ein MAN-Allradfahrgestell aufgebaut. Die Kosten inclusive Beladung liegen bei 250.000 Euro. Den Schlüssel übergab der Bürgermeister direkt an Frank Schoon in seiner Funktion als Gruppenführer dieses Fahrzeuges.

Der Unimog ist eine kostenlose Übernahme aus Beständen der Bundeswehr, wurde 2016 aus dem Saarland überführt und in Eigenleistung durch ein Team um Frank de Buhr komplett aufbereitet. Das Fahrzeug soll künftig sämtliche Fahrten mit Anhängern und sonstige Lastfahrten übernehmen.

Die Feldküche ist ebenfalls eine kostenlose Übernahme aus Bundeswehrbeständen, wurde aus dem Oldenburger Münsterland abgeholt und ebenfalls in Eigenleistung durch ein weiteres Team um Thomas Meyer aufbereitet. Die Feldküche ersetzt ein Vorgängermodell aus Beständen der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR.

Als wichtigen Schritt in der Fortentwicklung der Wiesmoorer Feuerwehr bezeichnete Völler den Erweiterungsbau der Fahrzeughalle; bei diesem handelt es sich um eine beheizte Stahlbauhalle mit vier normgerechten Einstellflächen für Großfahrzeuge, Werkstattbereich und Schlauchlager. Die Gesamtkosten liegen hier bei rund 290.000 Euro.

Völler dankte besonders den zahlreichen Feuerwehrleuten, die im Zusammenhang mit diesen vier Übergaben rund 1.500 Arbeitsstunden Eigenleistung erbracht haben, als auch deren Partnerinnen, die bei den Arbeitseinsätzen die Verpflegung der Kameraden sicherstellten. Hierbei wurden sie auch vom Förderverein der Feuerwehr unterstützt.

Anschließend ergriff Pastorin Imke Scheibling von der evangelischen Kirchengemeinde Ostgroßefehn, stellvertretend für ihren ortsabwesenden Kollegen aus Wiesmoor, das Wort, dankte den Feuerwehrleuten für ihren unermüdliche Einsatz und erteilte einen Segen.

Ein mehr als zufriedener Ortsbrandmeister Bienhoff konnte dann den offiziellen Teil der Veranstaltung verkünden.


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Freitag, 22. September 2017

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