Szenario: Flugzeugabsturz auf dem Juister Flugplatz Drucken
Geschrieben von: Uwe Wunder + Sammy Fotos: Uwe Wunder   

Am Donnerstagabend wurden die Feuerwehr Juist sowie die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes zu einer nicht angekündigten Einsatzübung alarmiert. Angenommenes Szenario war der Absturz eines Kleinflugzeuges. In dem Wrack, simuliert durch einen auf der Seite liegenden Pkw, sowie im Bereich der Dünen am Ende der Landebahn lagen fünf verletzte Personen, darunter ein Jugendlicher, teilweise vor Schmerzen wimmernd und schreiend.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 18.39 Uhr. Nach knapp zehn Minuten waren die ersten Einsatzfahrzeuge an der Unglücksstelle, die weit außerhalb des Ortes Juist im Osten der Nordseeinsel liegt. Noch während der Anfahrt zum Einsatzort mussten die Helfer davon ausgehen, dass es sich um einen Ernstfall handelt, denn vom angenommenen Unglücksort stieg eine schwarze Rauchsäule auf.

Gemeinsam arbeiteten Feuerwehr und DRK das angenommene Szenario ab, um die „Opfer“ schnell aus ihrer misslichen Lage zu retten.

Diese Übung war so sinnvoll wie nötig. Der Verkehrslandeplatz Juist gehört weiterhin zu den am meisten angeflogenen Flugplätzen in Norddeutschland. Sowohl Linienflüge als auch Privatflüge finden den Weg auf die Insel. Ebenfalls ist hier die Jugendbildungsstätte mit einer Flugschule und mehreren Motorseglern heimisch.

Nach erfolgreicher Übung trafen sich alle Beteiligten zur Manöverkritik am Juister Feuerwehrhaus. Mit dem Verlauf der Übung zeigte man sich sehr zufrieden; unter anderem konnte man feststellen, dass viele der Einsatzkräfte sich trotz der Tatsache, dass Juist eine autofreie Insel ist, nach der Alarmierung schnell am Feuerwehrhaus einfanden.

Die Feuerwehr war mit vier Einsatzfahrzeugen und 27 Einsatzkräften am Ereignisort, das DRK mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften.


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Sonntag, 20. August 2017

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