Ausbildung: Rettung aus unterirdischem Tank Drucken
Geschrieben von: Sammy Fotos: Anita Albers   

Zu einem gemeinsamen Ausbildungsabend trafen sich am Freitagabend Einsatzkräfte der Feuerwehr Walle und des THW Aurich. Als Ausgangslage wurde ein Unfall auf einem Privatgrundstück angenommen, bei dem eine Person in einen leeren unterirdischen Tank gefallen war. Die Person wurde durch einen rund 75 Kilogramm schweren Dummy simuliert.

Um die Rettung durchführen zu können, wurde zunächst mittels eines Messgerätes geprüft, ob sich in dem Tank gefährliche Gase befinden. Nachdem dies ausgeschlossen werden konnte, erfolgte eine seilgestützte Rettung der Person. Mittels eines Dreibocks und eines Flaschenzuges wurden je zwei Kräfte des THW und der Feuerwehr sowie eine Trage durch die Tanköffnung hinabgelassen. Die beiden Feuerwehrleute trugen hierbei als Übungserschwernis umluftunabhängige Atemschutzgeräte und passten nur knapp durch das im Durchmesser etwa 50 Zentimeter große Einstiegsloch.

Auf dem gleichen Wege mussten anschließend alle Beteiligten und der auf der Trage fixierte Dummy wieder nach oben geholt werden. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte dieser „Einsatz“ beendet werden.

Deutlich wurde an diesem Abend, dass Rettungseinsätze nicht nur aus der Höhe, sondern auch aus der Tiefe, sehr zeitaufwendig sind und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen zum Eigenschutz der Einsatzkräfte erfordern.


zurück

 
Sonntag, 20. August 2017

Design by: LernVid.com