Stundenlanger Einsatz: Ölunfall im Industriegebiet Nord Drucken
Geschrieben von: Jann Gerdes   

Am späten Dienstagnachmittag hat sich im Industriegebiet Nord auf einer Logistikfläche ein umfangreicher Ölunfall ereignet. Beim Verladen einer Maschine auf einen Tieflader durch ein Dienstleistungsunternehmen wurde eine Leitung am Fahrzeug beschädigt, so dass ca. 250 Liter Hydrauliköl ausgelaufen und teilweise in die Oberflächenentwässerung gelangen konnten.

Die  Ortsfeuerwehr Sandhorst wurde um 17:10 Uhr alarmiert und ist mit vier Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften ausgerückt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatte sich das Öl bereits großflächig verteilt und lief weiterhin in die Oberflächenentwässerung.

Die Abläufe wurden umgehend abgedichtet und durch weitere Maßnahmen eine Ausbreitung verhindert. Es wurden auf der betroffenen Fläche u.a. Ölbindemittel und Ölbindevlies verwendet und in den Rohrleitungen der Abläufe mehrere Rohrdichtkissen eingesetzt. Das aufgefangene Öl musste mit einer Pumpe zur Entsorgung in Behälter umgepumpt und das kontaminierte Ölbindevlies von einem Feuerwehrmann in Sonderausrüstung aufgenommen werden.

Weil sich in den Rohrleitungen noch Rückstände des Öls befanden, mussten die Rohrleitungen durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges mit Wasser durchgespült werden. Die abschließende Reinigung der Fläche wurde von einer Spezialfirma übernommen.

Neben der Feuerwehr Sandhorst waren die Polizei, die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich, ein Mitarbeiter der Stadtentwässerung Aurich und eine Spezialfirma zur Reinigung der Fläche im Einsatz. Insgesamt waren die Einsatzkräfte ungefähr sechs Stunden im Einsatz.

Eine für den Dienstagabend geplante Übung der Ortsfeuerwehr Sandhorst musste aufgrund des lang andauernden Einsatzes abgesagt werden.

Eingesetzt:
Feuerwehr Sandhorst


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Samstag, 22. Juli 2017

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