Derzeit keine Sorgen um Nachwuchs Drucken
Geschrieben von: Michael Engelbarts-Bremer Fotos: Fw Hinte   

Am Samstag fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hinte statt. Neben Gemeindebrandmeister Jan Gerhard Diekena konnte Ortsbrandmeister Ralf Ackmann auch Bürgermeister Manfred Ertmoed an diesem Nachmittag begrüßen.

Ackmann berichtete von einem sehr arbeitsreichen Jahr, in dem die 34 aktiven Kameraden zu 34 Einsätzen ausrücken mussten. Diese unterteilen sich in neun Brandeinsätze und zwölf Hilfeleistungen, elf Alarme durch Brandmeldeanlagen sowie zwei Brandsicherheitswachen. Unter den Hilfeleistungen waren auch wieder schwere Verkehrsunfälle.

Die Stützpunktfeuerwehr Hinte hat neben den aktiven Kameraden noch 13 Kameraden in der Altersabteilung, 67 passive Mitglieder, 13 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, 14 Kinder bei den Bambinos und elf Frauen gehören dem Frauenkreis an. Der Altersdurchschnitt lag bei 34 Jahren.

Mehrere Kameradinnen und Kameraden nahmen im Berichtsjahr an Aus- und Weiterbildungslehrgängen auf Gemeinde-, Kreis- oder Landesebene im Feuerwehrausbildungszentrum in Georgsheil oder an den Feuerwehrakademien in Loy und Celle teil.

Besonders den hohen Ausbildungsstand  der Wehr hob Ackmann in seinem Jahresbericht hervor. Hier bedankte er sich vor allem bei den Gruppenführern, die die Dienste immer so interessant wie möglich gestalteten. Er wies aber auch gleichzeitig darauf hin, dass durch die Umsetzung des Fahrzeugkonzeptes noch viel Ausbildung nötig sei um sich mit der neuen Technik vertraut zu machen.

Kritisch äußerte sich Ackmann über die neuen Bestimmungen bei der Hydrantenpflege wegen des Trinkwasserschutzes. „ Wie sollen wir denn die Hydranten überprüfen, wenn wir sie nicht durchspülen dürfen und somit auch keine Mängel feststellen können.“

Weiterhin berichtete Ackmann vom neuen Verwaltungsprogramm FeuerOn, das im vergangenen Jahr eingeführt wurde, und vielen weiteren Aktivitäten der Feuerwehrkameraden.

Der stellvertretende Gerätewart Steffen Ackmann bedankte sich in seinem Jahresbericht vor allem bei der Gemeinde Hinte für die Beschaffung und Reparaturen von Feuerwehrgeräten, die die Schlagkraft der Wehr wieder um einiges erhöht habe.

Die Stützpunktfeuerwehr Hinte verfüge zurzeit über ein Tanklöschfahrzeug (TLF 3000), ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) sowie einen Gerätewagen-Logistik mit Ladebordwand (GW–L ).

Im vergangen Jahr konnten zwei Kameraden für den Feuerwehrführerschein ausgebildet werden. Außerdem wurden die Absauganlage, die Hallentore und alle E–Geräte überprüft und für in Ordnung befunden. Durch ein Tauschgeschäft mit der Feuerwehr Rysum/Loquard konnte für das MLF ein gebrauchter Stromerzeuger beschafft werden. Dieser wurde kostenlos von der Firma Uffen aus Hinte elektrisch durchgescheckt und geprüft, wofür sich die Feuerwehr nochmal herzlich bedankt.

Weiterhin berichtete Ackmann, dass zwei weitere Atemschutzgeräte angeschafft wurden und in diesem Jahr noch eine neue Tragkraftspritze beschafft werden soll.

Um Nachwuchs muss sich die Feuerwehr Hinte erst mal keine Sorgen machen. Die Jugendfeuerwehr weist derzeit 13 Mitglieder auf (elf männliche und zwei weibliche). Jugendfeuerwehrwart Michael Janssen erläuterte in seinem Jahresbericht, dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Hinte im vergangen Jahr pro Person 90 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 130 Stunden allgemeine Jugendarbeit leisteten. Hinzu kamen 1170 Stunden für die Betreuer.

Höhepunkt im vergangen Jahr war wohl der Besuch von Antenne Niedersachsen in Hinte wegen der Anschaffung des neuen Zeltes. Durch die Aktion „ Antenne Niedersachsen bezahlt ihre Rechnung“ und die Bewerbung von Kameradin Mareike Bohlen war dieses möglich geworden.

Weiterhin berichtete Janssen von der Teilnahme am Bezirkzeltlager in Tannenhausen, einer Halloween Party im Feuerwehrhaus und vielen weiteren Veranstaltungen.

Die Bambinogruppe hatte im vergangenen Jahr einen enormen Zuwachs zu verzeichnen, sie besteht zurzeit aus 14 Kindern (acht Jungen und sechs Mädchen) im Alter von sechs bis neun Jahren. Bambinowart Marco Baumann berichtete ebenfalls von vielen Veranstaltungen: der Teilnahme am Schützenfest, das Grillen mit den Eltern, das Keksebacken für die Alterskameraden und natürlich die Schlafnacht im Feuerwehrhaus mit den Kindern waren wohl die Höhepunkte im vergangenen Jahr.

Zwei Kinder wechselten im Berichtsjahr in die Jugendfeuerwehr und die Dienstbeteiligung sei sehr gut gewesen.

Da die alte Dienstkleidung in die Jahre gekommen war, wurde sie durch neue moderne Kleidung ersetzt, worauf die Kleinen natürlich richtig stolz waren.


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Montag, 29. Mai 2017

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